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SodaStream Jet

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SodaStream Jet im Wassersprudler Test

Zwar ist der Wassersprudler SodaStream Jet kein Pilotprojekt des Marktführers, aber wer einen SodaStream Preisvergleich durchführt, wird schnell feststellen, dass andere Modelle mehr Extras bieten. Der SodaStream Jet verzichtet auf Schnickschnack oder starke Verkaufsargumente und beschränkt sich auf das, was bei Wassersprudlern am wichtigsten ist: Dass Sie eine gute Alternative zum Kistenschleppen im Supermarkt finden. Ob dem Jet dabei eine Punktlandung gelingt, erfahren Sie in unserem Testbericht.

 

Thema Unternehmensgeschichte: Den ersten erschwinglichen Wassersprudler hat SodaStream in den 70ern auf den Markt gebracht. Allerdings streikte die verbaute Technik so manches Mal und verhinderte, dass SodaStream von Großbritannien aus die Welt erobern konnte. Peter Wiseburgh vertrieb die Geräte damals in Israel und musste sich so viele Beschwerden anhören, dass er 1991 Soda-Club gründete und neue Wassersprudler entwickelte. Die entpuppten sich als so erfolgreich, dass Wiseburgh nur sieben Jahre später SodaStream übernahm – und sich den Markennamen zurückholte.

 

Heute ist SodaStream der unumstrittene Marktführer – zuletzt hat der Sprudler-Magnat 2009 den Konkurrenten Wassermaxx aufgekauft. Trotzdem gibt es noch den ein oder anderen Hersteller, der eine SodaStream Alternative im Angebot hat.

 

Produktdetails im Überblick

 

Im Lieferumfang des SodaStream Jets sind folgende Komponenten enthalten:

 

  • 1x SodaStream Jet (in Schwarz)
  • 1x PET-Flasche mit 1 Liter Fassungsvermögen
  • 1x 80-Liter-CO2-Zylinder

 

Dass der SodaStream Zylinder mit 80 Litern Füllmenge angegeben ist, ist kein Schreibfehler. Im Paket ist tatsächlich eine solche Kartusche enthalten. Falls Sie noch eine handelsübliche 60-Liter-Kartusche zu Hause haben oder Angst haben, dass Ihr Tauschhändler keine 80-Liter-Zylinder im Angebot hat, können wir Sie beruhigen: Beide Gaskartuschen lassen sich problemlos in den SodaStream Jet einsetzen.

 

Falls Sie sich einen SodaStream Ersatzzylinder besorgen wollen, können Sie diesen im Reserve-Pack bestellen. Neben der Kartusche bekommen Sie eine kostenlose 1-Liter-PET-Flasche geliefert (kostenlos, weil der einzelne Zylinder genauso viel kostet wie das Angebot), die Sie ebenfalls mit dem SodaStream Jet verwenden können. Falls Sie neue SodaStream Flaschen suchen, können Sie online Angebote für PET-Flaschen (3x 1 Liter) und PEN-Flaschen (2x 1 Liter) finden.

 

Vor- und Nachteile des SodaStream Jets

 

  • günstiger Wassersprudler
  • mit 60-Liter-CO2-Zylindern kompatibel

 

  • vergleichsweise umständliche Handhabung

 

Gar nicht abgehoben – das erwartet Sie beim SodaStream Jet

 

Der SodaStream Jet konzentriert sich darauf, Wasser zum Sprudeln zu bringen. Er ist kein Blickfang – beim Kauf können Sie den Wassersprudler nur in der Farbe Schwarz erstehen. Neben dem Gerät erwartet Sie bei der Lieferung auch ein passender Zylinder und eine PET-Flasche. Falls Sie zusätzliche SodaStream PET Flaschen brauchen, können Sie diese einfach online bestellen. Idealerweise halten Sie sich an die Angebote des Herstellers, um sicherzustellen, dass die Flaschen auch tatsächlich mit dem SodaStream Jet kompatibel sind. Bei der Reinigung stören sich Kunden häufig daran, dass die Kunststoff-Flaschen nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Falls Ihnen das wichtig ist, können Sie zu PEN-Flaschen greifen – diese halten höhere Temperaturen aus, ohne zu verformen. Wichtig ist bei beiden Flaschentypen, dass sie sich an das Ablaufdatum halten und die Flaschen ersetzen, sobald das Datum abgelaufen ist.

 

Dass die mitgelieferte Gaskartusche eine Kapazität für 80 Liter Sprudelwasser hat, ist wie bereits erwähnt kein Problem, da die gebräuchlichen 60-Liter-Kartuschen mit dem SodaStream Jet ebenfalls funktionieren. Tatsächlich können die Liter-Angaben manchmal irreführend sein. In der Kartusche ist schließlich Gas enthalten, und Gas kann nicht in Litern angegeben werden. Die Erklärung: Dabei handelt es sich lediglich um eine Schätzung des Herstellers. Falls Sie prickelndes Mineralwasser bevorzugen, müssen Sie den Zylinder häufiger umtauschen als Stille-Wasser-Trinker.

 

Bedienung des SodaStream Jets

 

Bevor der SodaStream Jet zu seinem Jungfern-Sprudelvorgang ansetzen kann, müssen Sie zunächst den Zylinder ins Gerät einsetzen. Dafür ist kein Werkzeug erforderlich: Entfernen Sie einfach die Rückenabdeckung des Wassersprudlers und drehen Sie den Zylinder handfest. Schließen Sie die Abdeckung wieder – schon kann der Sprudelspaß beginnen. Füllen Sie die PET-Flasche mit Wasser und schrauben Sie diese unterhalb der Düse ein. Sobald die Flasche fest mit dem SodaStream Jet verbunden ist, können Sie Kohlensäure hinzugeben. Achten Sie auf den dumpfen Ton, der erklingt, nachdem Sie den Dosierknopf bemüht haben. Drei- oder viermal sollten Sie diesen Ton hören, bevor Sie die Flasche wieder entnehmen und Ihr eigenes Mineralwasser genießen können.

 

Bei Bedarf können Sie auch das Angebot von SodaStream Sirup durchforsten und sich eigene Softdrinks zusammenmischen, falls das Verlangen zu groß wird. Vielleicht fühlen Sie sich auch ausgelaugt, der Tank ist leer – dann empfiehlt sich ein Energydrink als Wieder-Wachmacher. Vielleicht haben Sie auch Interesse an gesunden Bio-Getränken, die auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe verzichten. Mit dem SodaStream Jet werden Sie zum Barmann, solange Sie sich an die einfache Regel halten, den SodaStream Sirup nach dem Sprudeln hinzuzugeben. Sprudeln Sie nur Wasser, keine Cola, Pina Colada oder Grapefruit-Orange.

 

SodaStream Alternative gesucht?

 

Dass die PET-Flaschen in der Spülmaschine verformen können, ist ein Ärgernis, dass so manchen Kunden dazu verführt, einen SodaStream mit Glasflasche zu kaufen. Dabei ist das überhaupt nicht notwendig, wenn Sie sich eine PEN-Flasche zulegen. Beide Kunststoffe gehören zur Familie der Polyester, aber Polyethylennaphthalat ist hitzebeständiger als PET und kann deshalb auch in der Spülmaschine von Sirup-Ablagerungen befreit werden. Sie müssen also keine Angst davor haben, von Hand abzuwaschen.

 

Falls Sie nach einem ähnlich günstigen Wassersprudler suchen, ist der SodaStream Cool eventuell einen Blick wert. Bei diesem Gerät haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Farben (etwa Grün und Grau) und bekommen gleich zwei PET-Flaschen geliefert. Dazu kommt, dass für den Cool schon weit über 1.000 Kundenbewertungen abgegeben wurden, die deutlich aufzeigen, dass es sich um einen guten Wassersprudler handelt. Beim SodaStream Jet sind die Bewertungen noch etwas rar gesät.

 

SodaStream Jet: Kein Überflieger, aber günstig

Mit dem SodaStream Jet entscheiden Sie sich für einen ordentlichen Wassersprudler, mit dem Sie gute Sprudelergebnisse erzielen können. Allerdings sollten Sie keine Wunder erwarten und sich vor Augen führen, dass die Verarbeitung bei anderen Modellen besser gelungen ist. Wenn Sie sich Ihren ersten SodaStream kaufen wollen, ist der Jet aber mit Sicherheit ein gutes Einstiegsgerät, um günstig feststellen zu können, wie leid Sie das Kistenschleppen wirklich sind.

 

Wer das Schleppen sehr leid ist, kann sich auch mal einen SodaStream mit Glaskaraffe ansehen – für Karaffen-Sprudler müssen Sie zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber dafür müssen Sie nie wieder neue Flaschen kaufen: Die Glasflaschen haben nämlich kein Ablaufdatum!

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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