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SodaStream SOURCE

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Hersteller

SodaStream Source im Wassersprudler Test

„Source“ kann mit Ursprung oder Herkunft übersetzt werden – und diesen Namen hat sich der SodaStream Source wahrlich verdient. Als der Marktführer den „Quell-Sprudler“ herausgebracht hat, gab es noch keinen SodaStream Play oder Power. Wer die drei Wassersprudler miteinander vergleicht, muss feststellen, dass hier eindeutig abgekupfert wurde, aber der SodaStream Source war zuerst da. So viel steht fest. Was noch geklärt werden muss: Ist der SodaStream einfach nur alt oder kann das Gerät heute noch mit Features punkten, die wir bei anderen Trinkwassersprudlern vermissen?

 

Im Folgenden prüfen wir den SodaStream Source auf Herz und LED-Anzeigen. Außerdem schauen wir uns an, wie sich die Nachfolge-Modelle weiterentwickelt haben. Am Ende stellen wir im Fazit fest, ob der Sprudler auch heute noch den Kauf wert ist. Falls Sie nach einer klaren Übersicht aller preiswerten Wassersprudler suchen, schauen Sie sich den SodaStream Preisvergleich an.

 

Produktdetails im Überblick

 

Zum Teil sind die Artikelbeschreibungen der Wassersprudler unvollständig, aber wenn Sie sich den SodaStream Source kaufen, bekommen Sie:

 

  • 1x SodaStream Wassersprudler Source in der Farbe Schwarz
  • 1x CO2-Zylinder (Gasflasche für 60 Liter Sprudelwasser)
  • 1x PET-Flasche (mit 1 Liter Fassungsvolumen)

 

Falls Sie mehr als eine Flasche benötigen, können Sie sich drei weitere 1L-PET-Flaschen bestellenempfehlenswert ist auch das Reserve-Pack, bei dem Sie eine PET-Flasche und einen Zylinder erhalten, den Sie als Ersatz aufbewahren können.

 

Vor- und Nachteile des SodaStream Sources

 

  • LED-Anzeige zeigt Kohlensäure-Gehalt an
  • kein Kistenschleppen mehr
  • leicht zu bedienen

 

  • Flaschen nicht spülmaschinenfest

 

SodaStream Source – mehrfach ausgezeichnet

 

2012 und 2013 wurde der SodaStream Source von Good Housekeeping ausgezeichnet, 2013 erhielt der Wassersprudler den Design-Award von Red Dot. Optisch verträgt sich der Source-Sprudler mit den meisten Küchen, das unaufgeregte Schwarz lässt sich in jede Küchenzeile integrieren. Was nach dem Auspacken allerdings als erstes auffällt: die LED-Anzeigen mit 1, 3 und 5 Tropfen. Sie zeigen den Kohlensäure-Gehalt des Wassers an. Wenn Sie nach einigen Sprudel-Versuchen festgestellt haben, dass Sie Ihr Lieblings-Mineralwasser gemischt haben, wenn das Gerät 3 Tropfen anzeigt, können Sie das Resultat jederzeit wiederholen. Es handelt sich dabei einfach um eine Hilfe – bei anderen Geräten müssen Sie häufig auf Ihr Gefühl vertrauen. Das stellt sich zwar irgendwann ein, aber Kontrolle ist bekanntlich besser.

 

Der Lieferumfang umfasst auch eine PET-Flasche und einen CO2-Zylinder, damit Sie Ihr Wasser sofort sprudeln können. Laut Hersteller reicht der Gasbehälter für 60 Liter, aber dabei handelt es sich logischerweise nur um eine Schätzung. Falls Sie am liebsten stark prickelndes Wasser trinken, müssen Sie mehr Kohlensäure in die Flasche pumpen. Das wird unweigerlich dazu führen, dass Sie den Zylinder häufiger umtauschen müssen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch kann die Kartusche durchaus einige Wochen oder sogar Monate halten. Leere Kartuschen können Sie bei unzähligen Händlern gegen einen vollen Behälter umtauschen. Falls Sie eine Ersatzkartusche für Ihren SodaStream Source brauchen, können Sie sich einen zweiten SodaStream Zylinder dazukaufen.

 

Bei der mitgelieferten Flasche handelt es sich um eine PET-Flasche, die ausdrücklich nicht für die Spülmaschine geeignet ist. Bei hohen Temperaturen können sich die Flaschen verformen oder das Material kann sogar brechen. Sehen Sie deshalb auch davon ab, Verunreinigungen mit heißem Spülwasser zu begegnen. Falls Sie keine Lust darauf haben, lauwarm von Hand abzuwaschen, können Sie sich auch zwei 1L-PEN-Flaschen kaufen – der verwendete Kunststoff ist widerstandsfähiger gegen Hitze und kann gefahrlos in der Spülmaschine gereinigt werden. Mit Glaskaraffen ist der SodaStream Source nicht kompatibel. Falls Sie nach einem SodaStream mit Glasflasche suchen, empfehlen wir den SodaStream Crystal.

 

Wie wird der SodaStream Source bedient?

 

Vor dem ersten Sprudelvorgang stehen beim SodaStream Source einige Vorbereitungen an. Zuerst müssen Sie den Kohlensäure-Zylinder im Gerät montieren. Entfernen Sie dazu die rückseitige Abdeckung und drehen Sie den Zylinder im Wassersprudler fest. Danach können Sie die Abdeckung wieder anbringen. Füllen Sie als nächstes die PET-Flasche mit Leitungswasser – am besten eignet sich kaltes Wasser, da es Kohlensäure besser aufnehmen kann – und schrauben Sie die Flasche unter die Sprudlerdüse. Jetzt müssen Sie nur noch den Dosierknopf betätigen und einige Sekunden warten. Danach können Sie die Flasche wieder entnehmen und entweder sofort aus ihr trinken oder einen SodaStream Sirup zubereiten. Unser Tipp: Verfolgen Sie bei den ersten Sprudel-Versuchen die LED-Anzeigen, damit Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen, wann Ihr Wasser ausreichend stark karbonisiert ist.

 

Falls Ihnen Sprudelwasser auf Dauer zu langweilig ist, können Sie Ihr Wasser auch mit über 40 verschiedenen Sirup-Sorten aufpeppen – dabei kommen alle Geschmäcker auf ihre Kosten. Ganz gleich, ob Sie sich einen gesunden Limetten-Bio-Drink genehmigen wollen oder auf Cola-Orange (sowohl mit als auch ohne Zucker) aus sind: Wenn Sie sich einen SodaStream kaufen, können Sie sich Ihre Softdrinks und Energy-Wachmacher zu Hause mixen. Geben Sie den Sirup allerdings erst ins Wasser, nachdem Sie es gesprudelt haben. Ansonsten erleben Sie ein böses Erwachen, noch bevor Sie Ihren Energy-Drink gekostet haben.

 

Inspiration für Nachfolge-Modelle

 

Wir haben es bereits eingangs erwähnt: Der SodaStream Source hat bei zwei Nachfolge-Modellen eine besondere Rolle gespielt. So handelt es sich beim SodaStream Play etwa um eine abgespeckte Version des Source-Sprudlers. Hier fehlen die LED-Anzeigen wieder und auch die Verarbeitung ist schlechter: Der SodaStream Source steht auf einem Edelstahl-Fuß, beim Play wurde darauf verzichtet.

 

Der SodaStream Power geht den umgekehrten Weg. Anstatt auf die LED-Anzeigen zu verzichten, wurden sie lediglich an eine andere Stelle verortet. Auch der Standfuß ist wie beim SodaStream Source vorhanden. Darüber hinaus arbeitet der Wassersprudler mit einem Snap-Lock-Verschluss, mit dem Sie die Flaschen einfacher im Gerät unterbringen können. Anstatt die Flasche hineindrehen zu müssen, schnappt sich der Power-Sprudler die Flasche, sobald sie in Reichweite ist, und gibt sie erst wieder heraus, wenn der Sprudelvorgang abgeschlossen ist.

 

Das sagen andere Kunden zum SodaStream Source

 

Die Bewertungen fallen beim SodaStream Source größtenteils positiv aus, vor allem für die LED-Anzeigen fährt der Anbieter jede Menge Lob ein. Allerdings beschweren sich einige Rezensenten über den Preis und damit einhergehend darüber, dass das Gerät nicht mit Glasflaschen kompatibel ist. Falls Sie einen Wassersprudler von SodaStream mit Glaskaraffe suchen, sollten Sie unsere Testberichte zum SodaStream Penguin und Crystal lesen.

 

SodaStream Source: Immer noch überzeugend gut

 

Eingangs haben wir die Frage gestellt, ob der SodaStream Source mit der heutigen Generation von Wassersprudlern mithalten kann – unsere Antwort darauf: Er kann! Die wenigsten Geräte verfügen über eine LED-Anzeige oder haben nachfolgende Modelle so nachhaltig beeinflusst wie der Source-Sprudler. Mit dem SodaStream Source holen Sie sich ein geschichtsträchtiges Gerät ins Haus. Wahlweise können Sie sich mit dem SodaStream Power einen aktuellen Sprudler kaufen, der vieles ähnlich und manches besser macht wie das Ursprungs-Modell.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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